Dampfende Gewässer im Frühjahr fotografieren
|
Aufzeichnung der Live-Veranstaltung |
Stefan Schäfer geht Hautunreinheiten an den Kragen |
Stadtmotive finden und fotografieren |
|
Live-Session mit Holger Nitschke |
Milchstraßenpanoramen erstellen |
Raik Krotofil schaut auf die Ränder |
|
Das Maskenbedienfeld beherrschen |
Das Auge für Architekturfotos schulen - Praxis |
Play it again... |
Wird geladen
Wetterkunde für Fotografen 12
Landschaftsbilder mit dampfendem Wasser
Dampfendes Wasser ist ein faszinierendes Naturphänomen, das sich besonders im Frühjahr beobachten lässt. In dieser Folge erklärt Bastian Werner, unter welchen Bedingungen sich dieser lokale Nebel über Seen oder Flüssen bildet.
Entscheidend ist ein Temperaturunterschied zwischen Wasser und Luft: Nach warmen Tagen und kühlen Nächten bleibt das Wasser vergleichsweise warm, während die Umgebungsluft stark abkühlt. Trifft dann ausreichend feuchte Luft auf die Wasseroberfläche, entsteht sichtbar aufsteigender Wasserdampf.
Für die Planung ist es daher wichtig, zunächst die aktuellen Wassertemperaturen in der eigenen Region zu prüfen. Liegen diese beispielsweise bei etwa zehn Grad, sollte die Lufttemperatur in den frühen Morgenstunden deutlich darunter fallen. Erst dieser Unterschied sorgt dafür, dass das Wasser Wärme an die Umgebung abgibt und die charakteristischen Dampfschwaden entstehen.
Auch die Luftfeuchtigkeit spielt eine zentrale Rolle. Sie sollte möglichst hoch sein, idealerweise im Bereich von etwa 80 bis knapp unter 100 Prozent. Besonders geeignete Bedingungen finden sich daher häufig in geschützten Lagen wie Tälern oder an Gewässern in den frühen Morgenstunden.








